Information zum Thema Coronavirus

Wichtig: Leider haben wir mehrere bestätigte Corona-Fälle in der Parkresidenz.

Erreichbarkeit: 03124 / 500

27. März – 1. Coronafall

Am Freitag den 27. März wurde uns mitgeteilt, daß ein Bewohner, der 2 Tage zuvor die Parkresidenz verlassen hatte, im Krankenhaus positiv auf Corona getestet worden war.

Wir tun Alles, um die Situation so gut wie möglich zu lösen!

Vorsichtsmaßnahmen vor dem 27. März

Die von uns betreuten Bewohner haben ein durchschnittliches Alter von 90 Jahren und vielfach schwere Vorerkrankungen. Dadurch sind sie Teil der Höchstrisiko-Gruppe unserer Gesellschaft – eine Infektion hätte in den meisten Fällen schwerwiegende, und in vielen Fällen mitunter wohl auch tödliche Folgen (dies ist im Moment den Statistiken der bereits schwer betroffenen Gebiete Asiens und Europas zu entnehmen).

Wir sind uns unserer Verantwortung bewußt und setzen alles daran, nicht nur im Bereich der Parkresidenz, sondern auch jeder Mitarbeiter im eigenen privaten Umfeld, professionell mit der Pandemie-Situation umzugehen und vor allem soziale Kontakte außerhalb des Hauses möglichst gänzlich zu vermeiden.

Um das Besuchsverbot für unsere Bewohner möglichst erträglich zu gestalten, nehmen wir uns vermehrt Zeit für die Anliegen, sowie individuelle Gespräche mit unseren Bewohnern.

Zusätzlich haben wir die Möglichkeit der Videotelefonie eingerichtet. Wenden Sie sich bei Fragen an uns.

Seit Freitag (13. März)

In Reaktion auf Empfehlungen der Landesregierung und die Pressekonferenz der österreichischen Bundesregierung haben wir ein vollständiges Besuchsverbot mit Ausnahme von PalliativpatientInnen oder Sterbenden ausgesprochen. Dadurch hat sich die Zahl der Besuche auf derzeit NULL reduziert. Schlüsselberechtigungen für Angehörige werden entzogen. Der selbständige Zutritt zur Parkresidenz ist somit nur mehr den Mitarbeitern und Bewohnern möglich. Da einzelne Bewohner nicht freiwillig am Verlassen des Areals gehindert werden konnten, um Bank-, Einkaufs- oder Cafébesuche zu tätigen, wird in Absprache mit dem Vertretungsnetzwerk in einzelnen Fällen die Möglichkeit zum selbständigen Verlassen des Hauses entzogen – Einerseits im Sinne der Selbstgefährdung, wichtiger aber im Sinne des Schutzes des gesamten Hauses. Weiterhin ermuntern wir die Bewohner in den Park zu gehen. Das Verständnis der Bewohner ist positiv und wächst zunehmend.

Die Versorgung unserer Bewohner ist sichergestellt. Der überwiegende Teil der Lebensmittel wird nun durch Lieferanten zugestellt. Das individuelle Einkaufsservice wird sinnvoll adaptiert um möglichst viel geliefert zu bekommen und unsere Mitarbeiter möglichst vom Rest der Bevölkerung (Geschäfte) fernhalten zu können. Einzelne Dinge werden möglichst gesammelt in wenigen Einkaufsfahrten besorgt.

Seit Mittwoch (11. März)

Wir haben die Eingangstüren der Parkresidenz verschlossen – Zutritt und Verlassen des Hauses ist elektronisch geregelt – nur mehr Personen mit Schlüssel haben Zugang (Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige). Angehörige werden im Eingangsbereich aufgefordert vor dem Betreten unser Personal zu kontaktieren – die meisten werden gebeten von einem Besuch Abstand zu nehmen. Das Verständnis ist in den meisten Fällen sehr positiv.

Für einige wenige (schwer pflegebedürftige) Bewohner wird nach Absprache mit einzelnen Bezugspersonen ein geregelter Besuch unter Einhaltung besonderer hygienischer Maßnahmen ermöglicht. Besuche werden zusätzlich in einem Besucherregister protokolliert und die Besucher ganz besonders auf die Einhaltung sozialer Kontaktreduzierung im eigenen privaten Bereich hingewiesen.

Bewohner und Mitarbeiter werden im Zuge des Mittagessens über die Situation und Vorgehensweisen informiert. Bewohner werden ermuntert weiterhin im Park spazieren zu gehen, das Areal jedoch nicht zu verlassen. Das Personal wird eindringlich auf den Ernst der Lage hingewiesen und aufgefordert, soziale Kontakte ausserhalb der Parkresidenz auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Externe Dienstleistungen wie etwa Physiotherapie, Fußpflege oder Friseur werden vorerst eingestellt. Lieferanten betreten das Haus nicht mehr. Sämtliche Fluchtwege sind natürlich weiterhin benützbar.

Stand: 31. März 2020, H. Schenk