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Dieser Beitrag ist für Interessierte gedacht und
aus diesem Grund etwas ausführlicher gehalten.
Die Entstehung der heutigen Parkresidenz führt
in das Jahr 1889 zurück, als das heutige
Gebäude als "Hotel Schreiber" errichtet
wurde (Foto 1).
Um die Jahrhundertwende führte J. Jackl das "Hotel
Schreiber" als "Hotel Styria" (Foto 2)
weiter, das wenig später zum "Cur-Hotel Styria"
umgetauft wurde (Foto 3).
Während des ersten Weltkrieges wurde das "Hotel
Styria" von Dr. Feiler, dem Leiter des "Parksanatoriums
Judendorf", welches sich auf der gegenüberliegenden
Straßenseite befand und dessen Gebäude auch
heute noch in veränderter Form Bestand haben, aus
Expansionsgründen gekauft und zur Kurstätte
umfunktioniert (der Speisesaal um 1920 auf Foto
4).
Unter größeren Differenzen innerhalb der
Gemeinde und der Bevölkerung, verkaufte Dr.Feiler
1924 das Haus gemeinsam mit dem "Parksanatorium
Judendorf" an die ÖBB.
Die Eröffnung als Lungenheilstätte für
ÖBB-Bedienstete fand 1926 statt. Die Leitung
der Anstalt oblag Dr. Melion und Dr. Schipper, der sich
durch zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet
der inneren Medizin, vorallem über TBC (Tuberkulose),
in der Fachwelt einen Namen machte.
Dank rückläufiger Zahl von TBC-Patienten
wurde 1960 der Heilstättenbetrieb eingestellt
und die Anstalt als Rehabilitationszentrum für
Herz- und Kreislauferkrankungen weitergeführt.
Mit dem Kauf des Anwesens von der ÖBB im September
1997 fiel der Startschuß für die heutige
Parkresidenz. Zusammen mit dem Salzburger Architekten
A. Orliczek entwarf Dr. Schenk das Konzept und die Pläne,
deren Umsetzung Anfang 1998 in Angriff genommen
wurde. In den darauffolgenden Monaten verwandelte sich
das Gelände in eine Großbaustelle (Foto 5).
Um ästhetischen sowie praktischen Gesichtspunkten
Rechnung zu tragen, verlegte man den Haupteingang von
der Süd- auf die der Straße hingewandte Nordseite,
dabei eine funktionelle Achse bildend, die zusammen
mit Gehwegen, Springbrunnen und der gärtnerischen
Gestaltung des sanft zum Haus hin ansteigenden Geländes
den herrschaftlich-gediegenen Charakter des Gebäude-Ensembles
betont. Im Hausinneren waren umfangreiche bauliche Maßnahmen
notwendig, da es galt, die funktionale Aufteilung der
Räume, die als Krankenzimmer gedient hatten, für
modern gestaltete Appartements abzuändern. Es entstanden
35 luxuriös konzipierte Wohnungen, von denen keine
der anderen gleicht. (Restaurant während und nach
dem Umbau, Fotos 6 & 7)
Eine neue Heizanlage ist installiert worden, um das
große Haus mit seinen Nebengebäuden energie-
und umweltschonend zu beheizen, Liftanlagen zur Erfüllung
bautechnischer Vorschriften verändert und die gesamten
Elektro- und Wasserinstallationen erneuert. Gleichzeitig
blieb die äußere Form des Hauses unangetastet
und lediglich durch Farbgestaltung und Errichtung sonnenseitiger
Balkone wurde ein zeitgemäß-klassisches Ambiente
mit gediegenem Interieur geschaffen.
Nach der in Anbetracht des Umfanges der Renovierungsarbeiten
kurzen Bauzeit von 18 Monaten konnte die inoffizielle
Fertigstellung im Juni 1999 gefeiert werden.
Die offizielle Inbetriebnahme fand im September 1999
im Beisein zahlreicher Ehrengäste (siehe Foto 8,
Dr.Schenk mit Frau Landeshauptmann Klasnic) sowie unter
reger Anteilnahme der Bevölkerung von Judendorf
- Straßengel statt.
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